Pädagogischer Schwerpunkt: Ganzheitliche Entwicklung

...spielend lernen

 "Kinder sollen mehr spielen, als viele es heutzutage tun. Denn wenn man genug spielt, solange man klein ist, dann trägt man Schätze mit sich herum, aus denen man später ein  ganzes Leben lang schöpfen kann. Dann weiß man, was es heißt, in sich eine warme Welt zu haben, die einem Kraft gibt, wenn das Leben schwer wird. Was auch geschieht, was man auch erlebt, man hat diese Welt in seinem Inneren, an die man sich halten kann."
                                                            (Astrid Lindgren)


Der Situationsansatz

  • Der Situationsansatz bildet die Grundlage der pädagogischen Arbeit des Kinderladen Engelbostel e.V.

  • Er wurde in den 70er Jahren vom Deutschen Jugendinstitut in München entwickelt.

Die Eckpfeiler des Situationsansatzes

Unzählige Alltagssituationen

⇒ Schlüsselsituationen
  ⇒ Bedeutung für die Kinder
     ⇒ wichtige Lerninhalte
          ⇒ Bearbeitung z.B. in Projekten

Die Hauptziele

  • Autonomie: Selbstbestimmung und Eigenständigkeit des Kindes zu fördern.

  • Solidarität: Das Miteinander fördern, Hilfe und Unterstützung geben und annehmen können.

  • Kompetenz: Vermittlung von ganzheitlichem Wissen.

Das Bild vom Lernen

  • Lernen heißt, selbst bestimmt und eigenaktiv zu forschen, zu experimentieren und zu entdecken.

  • Die Motivation zum Lernen ist dann am höchsten, wenn man an der Lerngeschichte beteiligt ist.

  • Lernen im Situationsansatz erfolgt in Sinnzusammenhängen.

Lerninhalte im Situationsansatz

  • Partizipation:
    Kinder beteiligen sich altersgemäß an Entscheidungen, die sie betreffen.

  • Altersmischung:
    Die Kinder erfahren sich über ihre Zeit im Kinderladen in verschiedenen Rollen.

  • Raumkonzept:
    unterschiedliche Spielbereich, die auf den Wunsch der Kinder hin veränderbar sind.

  • Gemeinwesenorientierung:
    Möglichkeiten des Ortes werden genutzt, Kinder lernen sich im Ort zu orientieren.

Spielen bedeutet Lernen

  • Im Spiel können vielfältige Fähigkeiten erworben werden.

  • Auch die drei Hauptziele des Situationsansatzes,
    Autonomie, Solidarität und Kompetenz werden bedient.

Spielen...

... macht Spaß, aktiviert und motiviert.
... fördert die Kreativität und die Neugier.

Spielen bedeutet Lernen

Spielen fördert das Sozialverhalten (Kind lernt sich zu behaupten, zu teilen, zu kommunizieren).

Im Spiel...

... erfährt das Kind Zuwendung.
... erkennt es seine Stärken und Schwächen.
... wird Phantasie ausgelebt, können positive und negative Erlebnisse verarbeitet werden

Tagesstruktur

  • Gemeinsamer Morgenkreis

  • Frühstück

  • Freispielphase

  • Angebote (z.B. Schulkindertreff)

  • Abschlusskreis

Wochenstruktur

  • Montag: Angebot

  • Dienstag: Sport

  • Mittwoch: Ausflug oder Angebot

  • Donnerstag: Angebot

  • Freitag: Schwimmen oder Angebot

Projektarbeit 

  • Projekte bieten die Möglichkeit, sich intensiv und aus verschiedenen Blickwinkeln mit einem Thema auseinander zu setzen. Zusammenhänge werden so besser erkannt.

Höhepunkte des Jahres

  • Fasching

  • Ostereier suchen im Wald

  • Kinderfreizeit

  • Schlaffest

  • Abschluss-/Sommerfest

  • Herbstfest

  • Laternenfest

  • Weihnachtsfeier

Dokumentation

  • Gruppentagebuch (Team)

  • Wochenrückblicke (Eltern)

  • Entwicklungsbogen - Zusammenarbeit mit den Eltern

  • Bereitschaft zur partnerschaftlichen Zusammenarbeit

  • Elterngespräche (jährlich, ggf. öfter)

  • Kontaktpflege/ regelmäßiger Austausch

  • Informationen über wesentliche Vorkommnisse

  • Hospitationen der neuen Eltern

 

 
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